Pädagogischer Ansatz

Unser natur- und erlebnispädagogisches Verständnis und damit auch der pädagogische Ansatz umfasst zwei sehr grundlegende pädagogische Konzepte.

 

Auf einer sehr allgemeinen, eher entwicklungsbiologischen Ebene gehen wir davon aus, dass der Mensch historisch ist, was er ist, weil er sich in einer natürlichen Umgebung entwickelt hat. Wir sind das Ergebnis von Herausforderungen, die uns über Jahrtausende von der Natur gestellt wurden. Unsere Sinne, unser Körper und unser Geist sind darauf angelegt, sich draußen zu bewegen und zu behaupten. Dabei wird der Mensch ganzheitlich gefordert und damit gerade in jungen Jahren auch gefördert. Nicht erst seit der Hirnforschung ist klar, dass Lernen und Entwicklung nur möglich ist, wenn wir realen Herausforderungen begegnen, in ihnen bestehen und sie dauerhaft meistern. Darüber hinaus werden nicht nur kognitive und geistige Fähigkeiten auf dieser Ebene angesprochen, sondern auch körperliche. Gesundheit, allgemeines Wohlbefinden, Motorik und Sinne können sich in der natürlichen Umgebung optimal und ganzheitlich entwickeln und gefördert werden. Keine künstliche Umgebung kann diesen natürlichen Lernort ersetzen.

 

Zum zweiten ist es das soziale Miteinander, das uns prägt, Werte und Normen definiert und in die Lage versetzt, ein kooperatives Mitglied unserer Gesellschaft zu werden. Wir begreifen diesen sozialen Prozess als „ko-konstruktiven Bildungsprozess“. Auch hier bieten sich im Wald ideale Voraussetzungen, Selbstwert, Verantwortung und Sozialverhalten einzuüben und zu lernen. So ist es nicht nur der Dialog und Konstruktionen zwischen den Kindern einerseits und den Erzieher/innen andererseits, sondern es kommt als dritter Akteur die Natur hinzu, sie ist auch zu „hören“ und in ihren Bedürfnissen wahr- und Ernst zu nehmen.

 

Im Verein „Erleben und Lernen im Wald – ERLEN-WALD“ haben wir uns das Ziel gesetzt, eine Pädagogik zu fördern, die ursprüngliche menschliche Erfahrungsräume nutzt und deren Effekte mit modernen pädagogischen Methoden ergänzt. Diesem Verständnis folgend sollen die typischen Schwerpunkte eines Waldkindergartens und moderne Erziehungsstandards verknüpft werden. In den folgenden Abschnitten beziehen wir uns deshalb auch ausdrücklich auf den Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan, insbesondere auf den Abschnitt „Stärkung der Basiskompetenzen des Kindes“.

 

 

Der Musikpädagoge Thorsten Pötsch

Der Musikpädagoge Thorsten Pötsch kommt einmal pro Woche zu uns in den Waldkindergarten. Der Mann mit dem lustigen „Dreizack“ um den Mund ist ein Vollblutmusiker und hat sichtlich Freude daran den Kindern die Musik näher zu bringen!

 

 

Nicht nur den Kindern, auch den Erwachsenen macht seine „Musikshow“ immer wieder sehr viel Spaß!

Vor allem, wenn er mit seinem wohltönenden Bariton die „Bremer Stadtmusikanten“ vorsingt, die Kleinen im Chor ihm nach.

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