Satzung

Verein „Erleben und Lernen im Wald – ERLEN-WALD“

Satzung

1 Name, Sitz, Zweck

Der Verein „Erleben und Lernen im Wald – ERLEN-WALD“ mit Sitz in 63599 Biebergemünd verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung der Erziehung, Bildung, Kinder- und Jugendhilfe.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Einrichtung und den Betrieb eines Waldkindergartens.

Dabei orientiert sich der Verein an natur- und erlebnispädagogischen Methoden und Konzepten. Folgende Ziele strebt der Verein vor allem an:

  • Förderung der kindlichen Motorik, z.B. durch differenzierte Bastel- und Bauangebote für Kinder.
  • Förderung der sozialen und kommunikativen Kompetenz bei Kindern z.B. durch kooperative Spielformen im Rahmen des Waldkindergartens oder durch altersangemessene Formen der Mitbestimmung.
  • Verbesserung und Hinführung zu einer umfassenden Sinneswahrnehmung bei Kindern, z.B. durch gezielte Übungen zur Schärfung der Sinne oder haptische Angebote.
  • Förderung der Umwelterziehung, z.B. durch die Übernahme von Pflegemaßnahmen im Umfeld des Waldkindergartens oder durch Projekte zur Pflanzen- und Tiererkundung.
  • Eingewöhnung von Kindern in den Waldkindergarten in Anlehnung an das „Berliner Modell“.
  • Vorschularbeit, z.B. durch Kooperationsprojekte mit der örtlichen Grundschule.
  • Darüber hinaus können weitere Angebote im Bereich Natur- und Erlebnispädagogik für Kinder und Jugendliche aufgebaut und durchgeführt werden, z.B. durch Angebote im Bereich Naturerziehung im Rahmen von Projektwochen von Schulen oder durch Kooperationen mit Trägern der Jugendhilfe.

Alle Maßnahmen die geeignet sind, diese Angebote zu fördern und zu unterstützen, sind ebenfalls Aufgaben des Vereins. Dazu zählen unter anderem Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildungen, Aufbau eines Netzwerkes von Förderern und Unterstützern, sowie Maßnahmen zum Einwerben von finanziellen und materiellen Mitteln.

2 Selbstlosigkeit

Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3 Mittelverwendung

Mittel der Körperschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft.

4 Begünstigungsverbot

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

5 Eintragung

Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Zusatz „eingetragener Verein“ („e.V.“).

6 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

7 Mitgliedschaft

Mitglied können alle juristischen Personen und natürliche Personen ab dem 18.Lebensjahr werden, die die Ziele des Vereins unterstützen. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der geschäftsführende Vorstand.

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Der Austritt ist mit einer Frist von drei Monaten zum Jahresende durch schriftliche Erklärung gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand möglich.

Ein Mitglied kann nach vorheriger Anhörung durch Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es dem Vereinszweck und den Zielen des Vereins zuwider handelt oder es seinen Verpflichtungen dem Verein gegenüber nicht nachkommt. Gegen den Beschluss kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen, diese entscheidet endgültig. Das Mitglied ist zu der Versammlung einzuladen und anzuhören.

Der Verein erhebt einen Mitgliedsbeitrag. Über die Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.

8 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

Eine Mitgliederversammlung ist bei Bedarf, mindestens aber einmal jährlich abzuhalten. Sie ist durch den Vorsitzenden des Vorstandes, bei dessen Verhinderung durch ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes einzuberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung. Hilfsweise kann die Übersendung per E-Mail an die letzte dem Verein mitgeteilte E-Mail-Adresse erfolgen.

Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung müssen eine Woche vor der Versammlung dem geschäftsführenden Vorstand schriftlich vorliegen. Hierzu gehören nicht Anträge auf Vorstandswahlen, Satzungsänderungen oder Auflösung des Vereins.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit per Handzeichen gefasst. Auf Antrag eines Mitglieds wird geheim und schriftlich abgestimmt. Zur Änderung der Satzung und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 3/4 der Anwesenden erforderlich.

Der Mitgliederversammlung obliegen folgende Aufgaben:

  • Entgegennahme der Berichte des Vorstandes und der Kassenprüfer
  • Beschlussfassung über Anträge
  • Beschlussfassung über den Wirtschaftsplan des Vorstandes
  • Beschlussfassung über Mitgliedsbeiträge und über eine Beitragsordnung
  • Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes
  • Wahl und Abwahl des geschäftsführenden Vorstandes
  • Beschlussfassung über die Größe, sowie Wahl und Abwahl des erweiterten Vorstandes (Beisitzer)
  • Wahl der Kassenprüfer
  • Satzungsänderungen
  • Vereinsauflösung

Beschlüsse über Satzungsänderungen, die den Zweck des Vereins betreffen, sind vor Inkrafttreten dem Finanzamt zwecks Bestätigung vorzulegen, so dass die Gemeinnützigkeit im steuerrechtlichen Sinne durch Beschlüsse der Mitgliederversammlung nicht gefährdet wird.

Ergänzungen der Satzung, die von der zuständigen Registerbehörde oder vom Finanzamt vorgeschrieben werden und die den Kern dieser Satzung nicht berühren, werden vom Vorstand umgesetzt und bedürfen keiner Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung. Sie sind den Mitgliedern spätestens bei der nächsten Mitgliederversammlung mitzuteilen.

Über alle Beschlüsse und deren Begründung ist ein Protokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und Protokollführer unterzeichnet wird und zusammen mit der Teilnehmerliste der Versammlung in den Vereinsakten aufzubewahren ist.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn die Einberufung von mehr als 1/3 der Mitglieder schriftlich und unter Angabe der Gründe gegenüber dem geschäftsführenden Vorstand verlangt wird.

9 Vorstand

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Kassenwart. Sie bilden den Vorstand im Sinne von §26 BGB.

Der Vorstand kann mit Beisitzern erweitert werden. Die Anzahl der Beisitzer werden von der Mitgliederversammlung per Mehrheitsbeschluss bestimmt.

Die Vorstandsmitglieder sind in ihrer Funktion als Vorstand ehrenamtlich tätig.

Je zwei Mitglieder des Vorstandes sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstandes im Amt. Eine Wiederwahl ist möglich. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes aus, so wird das Amt auf der nächsten Mitgliederversammlung neu besetzt.

Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte, er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Die Beschlüsse des Vorstandes sind von einem bei jeder Sitzung ernannten Protokollführer in einer Niederschrift festzuhalten und vom Protokollführer zu unterzeichnen. Die Protokolle sind in den Akten des Vereins aufzubewahren. Beschlüsse können bei Eilbedürftigkeit auch schriftlich oder fernmündlich gefasst werden. Die Protokollpflicht bleibt dabei unbenommen.

Rechtsgeschäfte, die einen Betrag von 2.500€ übersteigen, bedürfen eines Beschlusses des geschäftsführenden Vorstandes.

Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben, die nicht Bestandteil dieser Satzung ist. Sie muss der Mitgliederversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden.

10 Vergütung und Ersatz für Aufwendungen

 Vorstandsmitgliedern des Vereins kann in Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit für den Verein eine angemessene Vergütung und der Ersatz für entstandene Aufwendung gezahlt werden.

11 Kassenprüfung

Die jährliche Prüfung der Kassengeschäfte des Vereins erfolgt durch mindestens zwei Prüfer, die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt werden. Sie dürfen nicht dem Vorstand angehören und können insgesamt dreimal wiedergewählt werden.

Ein Kassenbericht mit Prüfung ist mindestens einmal jährlich der Mitgliederversammlung vorzulegen.

Die Regelungen zur Kassenprüfung gelten unbenommen der Übertragung von Verwaltungstätigkeiten an einen Steuerberater.

12 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die „Kinderinitiative Bad Orb e.V.“ die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Über die Auflösung des Vereins entscheidet die Mitgliederversammlung. Ein Antrag auf Auflösung ist den stimmberechtigten Mitgliedern mindestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung zuzustellen. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von ¾ der Stimmen erforderlich.

Waldkindergarten auf dem Buchberg

Adresse

ERLEN-WALD e.V.
Danziger Str. 1d
63599 Biebergemünd

Telefon

0157 / 80 75 22 43

E-Mail

waldkindergarten@erlenwald-ev.de